Kommentar zu Landesregierung zu Hafen Friedrichskoog – Sperrwerk von Dr.- Ing. Renger , Eberhard

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Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte liebe Leser,
Nach meiner jahrzehntelangen Entwicklung von innovativen nachhaltigen Lösungsvorschlägen zur Verschlickungsabwehr in Tide- offenen Hafenzufahrten und Siel- Außentiefs habe ich meine bisherigen Konzeptionen unter dem Titel der " Kontertide " um eine komprimiertere Lösung erweitert. - Nämlich: die historisch seit über einhundert Jahren bekannte, jedoch nicht weiter verfolgte Schöpfbuhnen- Lösung um drei wesentliche technisch- betriebliche Steuerungs- Optionen erweitert, um dadurch den sogenannten
" Transportwirksamen Reststrom " wesentlich besser zu unterstützen. Dadurch lässt sich meine bisherige Kontertide- Lösung mit noch mehreren Becken infolge Sparschleuse- Hydraulik auf nur noch ein größeres Tidebecken stark reduzieren.

Dazu meine nachfolgend aufgeführten Komponenten :
1. seit über 100 Jahren historisch bekannte Schöpfbuhne an Deichen und künstlich vertieften Hafenzufahrten und Sielaußentiefs
genügend groß anlegen - mit deichnahen Strandaufspülungen zur Tide- unabhängigen Freizeitnutzung für Tourismus,
Badebetrieb und Surfer ( dadurch Nutzen / Kosten- Optimierung und Effizienzverbesserung ermöglichen )
2. den seeseitigen Absperrdamm als eine Art Sommerdeich mit genügender Höhe und Stärke, sowie für Befahrbarkeit mit einer
Art Lorenbahn anlegen.
3. Am bekannten Schöpfbuhnen- Einlass ( mit Sicherungssystemen für Nutzerbetrieb ) den bisherigen Rückfluss nach höchstem
Füllstand durch innovative Unterflur- Technologien unterbinden, um den Beckenfüllstand möglichst hoch zu halten . . .
4. . . . für den steuerbaren Spülauslass ( mit Sicherungssystemen für Nutzerbetrieb ) in die künstlich vertieften Gezeitenrinnen
von Hafenzufahrten und Sielaußentiefs ( = regenerativer Spülbetrieb anstatt der bisherigen künstlichen
Unterhaltungsbaggerungen ).
5. Ein starker Leitdamm mit ca. zwei Meter breiter Schienenspur auf der Krone und Spundwand entlang der jeweiligen Tiderinne,
um Sicherungs- und Unterhaltungsmaßnahmen gewährleisten zu können.
6. Im Deichnahen Bereich Anlagen für Schifffahrt, Außenhafen und Fähranlegen vorsehen
7. u. s. w.

Als erste " Pilotprojekte " schlage ich die von mir bisher favorisierten " Objekte " in Friedrichskoog ( wegen Orientierung zur offenen Nordsee sowie wegen meiner seit über zehnjährigen Konzipierungsarbeiten ) und am ostwärtigen Bereich der Watteninsel Pellworm ( wegen Schutz gegen unmittelbare Nordseeeinflüsse- jedoch mit erhöhten Verschlickungsgefährdungen mit Gefährdung von natürlicher Vorflut und Fährenzufahrten . . . ) vor. Weitere Anwendungen bieten sich baldmöglichst an entlang aller unserer Tideflüsse ( Elbe / Weser / Ems, ) aber auch der Jade und aller anderen Küstenzufahrten.

Für eine alsbaldige Startphase schlage ich die Einrichtung einer Expertenkommission zur Gründung einer Anschubgruppe vor, die auch für eine erste Anschubfinanzierung und Projektsteuerung sorgen sollte.

Über eine rege und weiterführende Rückäußerung und Diskussion würde ich mich sehr freuen, da ich mich aus Altersgründen mehr und mehr zurückziehen müßte.

In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Ihr Eberhard Renger

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